Am Samstag, den 22.09.07 starteten wir um 7,00 Uhr bei
herrlichem Sonnenschein zu unserem Wochenendausflug ins Frankenland.
Unser Vorstand,
Peter Kraft, begrüßte uns alle. Seine Anekdoten und witzigen
Erzählungen weckte auch den letzten schläfrigen Sänger;
so gab es schon frühmorgens viel zu Lachen. Die gute Stimmung wurde
noch durch ein großartiges Frühstück auf einen sonnigen
Rastplatz ergänzt. Denn das „kleine“ Büffet war so
reichhaltig aufgebaut mit Kuchen, Käse und Wurst und Getränken,
dass es nur noch hieß: “ Alle Mann ran“. So ging es gut
gestärkt mit frischen Kaffee, und den zünftigen „Häppchen“ unserem
Ziel „ Weltkulturerbe“ Bamberg entgegen.
Unser Reiseführer
erwartete uns schon. Natürlich ein waschechter Franke, der uns munter
und mit viel Witz das alte, verträumte Bamberg zeigte. Bei der kleinen
Stadtrundfahrt erklärte unser Stadtführer wie sich Bamberg in
Gärtner-, Insel- und Bergstadt gliedert und wie sich diese Stadtteile
bildeten. Nun gings zu Fuß in die schöne Altstadt mit den herrlich
verzierten Fachwerk- und Steinhäusern - natürlich auch zum „Schlänkerla“.
Nun erstiegen wir den Domberg zum romanischen Kaiserdom, mit der Grablege
der Stifter, Kaiser Heinrich II und seiner Frau, ihre
Sandsteinstatue konnten wir bereits auf der Brücke bestaunen. Natürlich
waren wir alle gespannt auf das frühgotische Standbild des „Bamberger
Reiter“,
beeindruckend auch der Seiten-Altar, geschnitzt von Veit
Stoß (14.Jhdt).
Draußen gelangten wir durch die alte Hofhaltung (Fachwerk
mit umlaufenden Balkonen) in den großen Domgarten mit seinen Frühlings-
und Amor- Allegorien, den Putten aus weißem Sandstein, die in den
herrlich duftenden Rosenbeeten standen. Hier konnten wir toll über
die Stadt mit den vielen roten Dächern blicken, und in der Ferne im
Sonnenschein auf waldigem Hügel das Benediktinerkloster mit seinen
Türmen erkennen. Weiter ging es zur grandiosen Neuen Residenz,
erbaut vom Fürstbischof von Schönborn, im herrlichen, üppigen Barock.
Natürlich das alte Rathaus im gelben Fachwerk auf
der Regnitz-Insel. (die Bamberger Bürger wollten unbedingt ein Rathaus; jedoch rückte
der Fürstbischof keinen Bauplatz heraus. Doch Franken sind gewitzt
und erbauten es auf dieser Insel. Ein letzter Blick von der alten Brücke
zu den blumenbekränzten Häusern an der Regnitz, wohlbekannt
als „Klein-Venedig“.
So waren sich auch alle darin einig, ein kleines Paradies. Jetzt fuhren
wir zu einem kleinen Dörfchen in einen kleinen Braugasthof, wo es
zünftige fränkische Spezialitäten gab und natürlich
auch das weltbekannte „ Rauchbier“. Als „Zugabe“ besuchten
wir noch das Jagdschloss Seehof mit seinen herrlichen
Parkanlagen und Wasserspielen. Mit viel Applaus bedankten wir uns bei
unserem netten Stadtführer,
der uns mit Anekdoten und viel Wissen von Bamberg und den Eigenheiten
des
Frankenlandes zu fesseln wusste.
Weiter ging es jetzt mit dem Bus nach Hofheim-Rügheim zum Landhotel
Hassberge. Hier gab es noch die dörfliche Abgeschiedenheit, Vom Zimmer
blickte man auf die Hassberge, oder auf die Dorfkirche. Gemütlich
saßen wir beim reichhaltigen Abendessen, mit fränkischem Bier
und Wein zusammen. Unser „Vize-Vize“ Hansjörg Mittelstädt
stimmte einige Lieder an, So war es eine nette Abendrunde. Dazwischen überraschten
uns Uschi und Peter Kraft mit dem Sketch „Im Theater“, für
uns alle zum Schmunzeln. Am Sonntagmorgen ging es nach einem reichhaltigen
Frühstück weiter nach Kulmbach, bekannt als
die Bierstadt. Unsere Stadtführerin, ein „Nordlicht“, führte uns kreuz
und quer durch die verschlafene Stadt. Bombardierte uns mit Geschichtsdaten-
und Zahlen, kriegerischen Auseinandersetzungen zwischen Fürsten und
Bischöfen und der wechselvollen Geschichte der Stadt und seiner auf
Bergeshöhe thronenden Plassenburg. (es erinnerte
an unsere wechselvolle Schriesheimer Stadtgeschichte). Die Stadtgeschichte
machte uns doch recht
durstig, schnell ging’s zum Frühschoppen ins Mönchhofsbräu
mit Museumsbrauerei. So gestärkt ging es weiter nach Staffelstein mit
der barocken Wallfahrtskirche Vierzehnheiligen..
Unser Heimweg führte uns über Schweinfurt durch den schönen
Main- Spessart- Kreis nach Marktheidenfeld-Zimmern. Im Cafe-Restaurant „Mainland“ kehrten
wir ein, und ließen unsere „fränkische Kultur und Schlemmerreise“ ausklingen.
Mit zwei Liedern verabschiedeten wir uns von unseren Gastgebern und über
Aschaffenburg – Darmstadt kehrten wir alle wieder gesund und zufrieden
nach Schriesheim zurück. Allen, die diese schöne Wochenendreise
geplant haben, ein herzliches Dankeschön.
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