Bericht MM 30.03.2005:  
Ostereier-Suchaktion der Lyra im Garten des katholischen Pfarrhauses
Eifrige „Lyra-Osterhasen" haben auch wachsame Augen
Von unserer Mitarbeiterin Gerlinde Gregor

Schriesheim. Für alle Nachzügler und Os-
tereiersuchfreunde und für alle Naschkat-
zen, die von Ostem nicht genug bekommen
können, noch nicht unter Magerischmerzen
oder an Verstopfung leiden, versteckten die
„ Lyra-Osterhasen", unter der strengen
Aufsicht {von „Häsin" Ivanka, zum unwi-
derruflich letzten Mal in diesem Jahr ihre
restlichen. „Hinterlassenschaften", bevor
sie sich in ihr Osterhasenwunderland zu-
rückzogen, um ihren verdienten Urlaub an-
zutreten und sich für das kommende Fest
vorzubereiten.
Punkt 15 Uhr füllte sich am Ostermontag
der katholische Gemeindesaal mit großen
und kleinen Lyranem. Während die Er-
wachsenen sich die selbstgebackenen Ku-
chen erst einmal schmecken ließen, warte-
ten die Kleinen im Alter von drei Jahren
sehnsüchtig auf das Kommando des ersten
Vorsitzenden Werner Held: „Der Osterhase
war da!", um den kleinen Garten vor dem
katholischen Pfarrhaus zu stürmen. Die-
sen bunten Nachmittag bietet die Lyra seit
vielen Jahren seinen Mitgliedern und deren
Kindern an. „Am Anfang hatten wir noch
einen Ausflug mit den Familien organisiert
und da wurden die Eier unterwegs ver-
steckt", erinnert sich der Vorsitzende.
Doch davon sei man abgekommen, denn
sehr oft schmolzen die Hasen vor den Au-
gen der Kinder, alle hatten neben den kleb-
rigen Händen, auch noch schokoladenbe-
fleckte Hosen. So habe man sich auf einen
etwas gemütlicheren Nachmittag geeinigtund
Kaffeetrinken mit Ostereiersuchen
miteinander verbunden.Schnell waren die eilig
versteckten süßen

Tüten hinter Blumenkästen zwischen den
Zweigen und den Osterglocken von den
Kindern entdeckt worden. „Schau mal, der
Osterhase hat da etwas für dich versteckt":
Behutsam führte ein Vater seinen kleinen
Sohn zur Stelle, an der ein prall gefülltes
Päckchen lag. Nur nach gutem Zureden
wagte es der Kleine, den Fund auch an sich
zu nehmen und lief damit strahlend zu sei-
ner Mutter zurück. Weniger schüchtern schienen
da einige Teenies zu sein, die vor dem Juts auf
der Lauer lagen, um sich bei einem unbewachten
Augenblick sich auf die
Osterpäckchen zu stürzen.Doch die wach-
samen „Lyra-Osterhasen" hatten alles im
Griff. „Einige Male hatten wir die Osterha-
sen auf dem gesamten Areal vor dem Ge-
meindehaus verteilt, doch die wurden von
den Jugendlichen regelrecht geplündert",
bemerkte Werner Held.Schnell waren die
österlichen Gaben gefunden, jedes Kind
hielt mindestens einen Hasen in den Hän-
den und der Zug zog sich wieder in das Ge-
meindehaus zurück, wo sie auf den Zaube-
rer „Svenelino" warteten, der mit seinen
Zaubereien nicht nur die Kinder, sondern
auch ihre Eltern und Großeltem verzau-
berte.Was wäre eine Veranstaltung eines Män-
nergesangvereins, wenn sich nicht zum ge-
meinsamen Gesang die sonoren Männer-
stimmen erheben würden! Und sie sangen
dann auch noch ein Geburtstagsständchen
zum zweiten Geburtstag für den kleinen
Nick Bischofsberger, dem Enkel vom
Stadtrat Rainer DeUbrügge. „Das war ein
schöner Ausklang der Osterfeiertage", be-
stätigten die Kinder sowie ihre Eltern.